ANKER vom 10.10.25

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00:00:01: Lehnt euch zurück.

00:00:02: Schließt

00:00:03: die Augen.

00:00:04: Jetzt gibt's Rap

00:00:06: auf die Ohren.

00:00:07: Anker.

00:00:08: Die Hip-Hop-Show bei Ahoy.

00:00:11: Sechzig Minuten Sprechgesang.

00:00:13: Und jetzt geht's los.

00:00:17: Hallo SS-Tipps und US-Freitag.

00:00:19: Es ist Zeit für Hip-Hop.

00:00:21: Und weil es heute ein so schöner Freitag ist, hab ich mir jemanden eingeladen.

00:00:27: Kenos hier.

00:00:28: Hi.

00:00:29: Moin, Hannes, freu mich total hier zu sein.

00:00:31: Jetzt bringst du mich direkt runter mit deiner entspannten Art.

00:00:34: Ich schrei hier ins Mikro und du bist ganz relaxed, wunderbar.

00:00:38: Ja, ja, das ist der Studio macht das.

00:00:41: Das ist entspannt.

00:00:42: Ja, sehr gut.

00:00:42: Du machst ja selber Beats und ja, brauchst so Hintergrundmodelle sozusagen für Rap Songs.

00:00:50: Und deswegen haben wir uns überlegt, also nicht nur deswegen, einfach weil wir Bock drauf hatten.

00:00:54: Wir machen mal so ein bisschen was mit Instrumentals, Beatproduzenten und so weiter.

00:00:58: Ja.

00:00:58: Ja, also total gerne.

00:01:00: Ich hab mich total gefreut, dass du mich gefragt hast und dann auch ganz lange über diese Songs nachgedacht, die ich dann heute mitbringen durfte und würde vielleicht direkt mal einen Raum werfen, oder?

00:01:11: Um mal so eine kleine Grundlage zu schaffen.

00:01:13: Ja, du.

00:01:14: Let's go.

00:01:15: Feel

00:01:15: free.

00:01:16: Und zwar, als ich angefangen hab, Beats zu machen, das war so um den Dreh, Zwei-Tausend, Zehn, Zwei-Tausend, Elfrum.

00:01:22: Es ist gar nicht so crazy lange her.

00:01:25: Hab ich ... bin ich gar nicht so den klassischen Weg über amerikanische Produzenten gegangen.

00:01:32: Jay Diller und so weiter, wie das ja viele andere erzählen.

00:01:35: Und zwar dann so meine ersten Eindrücke, etwas, das mich total geprägt hat und ich bis heute total irregut finde, sind die Sachen von dem deutschen Produzenten Dexter.

00:01:46: Ja,

00:01:46: ja.

00:01:47: Und also da muss ich wirklich sagen, dass diese Konzeptsachen, die er damals gemacht hat.

00:01:50: Also erst mal diese Jazz-Files war, glaube ich, das erste Instrumentalalbum von ihm.

00:01:55: Und dann kam The Trip raus, wo er so Psychedelic Rock Sachen gesampelt hat.

00:02:01: Und auf diesem Album ist ein Songlauf, der heißt Pictures, zusammen mit der Sängerin, ich glaube, ich spreche das nicht richtig aus, aber die heißt Josa Pied oder so.

00:02:11: Und dieser Song, ich weiß nicht genau, was der hat oder so.

00:02:15: Alles daran ist im Prinzip das, was ich dann auch immer machen wollte.

00:02:19: Also mega schöner Groove, aber total simpel auch.

00:02:24: Und ähm, ja trägt irgendwie, also man, ich weiß nicht, es saugt einen so ein.

00:02:29: Ich finde alles daran wirklich spektakulär.

00:02:31: und damals ähm, ich wusste ja nicht, dass der sozusagen auch inspiriert war von all diesen großen Leuten, sondern ich hab einfach nur gedacht, alles was der macht ist wahnbrechend.

00:02:42: Das ging ja so ein bisschen übertrieben, aber ich wusste einfach nicht so viel.

00:02:46: Über diese Welt bin erst quasi danach dann da auch so richtig reingetaucht und dementsprechend ist Dexter Pictures.

00:02:52: Ein wichtiger Beat für mich, ein wichtiger Song.

00:02:55: Deswegen hab ich dir immer mitgebracht.

00:02:56: Ich bin gespannt.

00:02:57: Kennst du den eigentlich?

00:02:58: Ich weiß nicht so genau.

00:02:59: Könnte sein.

00:02:59: Ich hab nämlich auch einen Track von Dexa dabei.

00:03:02: Aber lass uns doch einfach reinhören.

00:03:33: Ja, let's go.

00:05:16: Was ist

00:05:19: das?

00:06:19: Das eben, das war Dexter zusammen mit Joseph Hyde.

00:06:23: Ich weiß auch nicht, ob ich es richtig ausgesprochen habe.

00:06:26: Wir haben hier eine Beat-Sendung vor uns und das war der erste Track.

00:06:31: Es geht eher nicht um die Vocals in diesem Fall, sondern um das, was im Hintergrund passiert.

00:06:37: Ich habe hier mir einen Gast eingeladen und zwar Keno, du bist vom Fach, du baust selber Beats und den Track hast du mitgebracht.

00:06:45: Ja, richtig, genau.

00:06:46: Ja, wie gesagt, einer der für mich auf jeden Fall, also eine der früh irgendwie mir den Weg geebnet hat, dass ich auch Bock hatte, Beats zu machen, dementsprechend habe ich den mitgebracht.

00:06:55: und ja, einer der früheren, den ich so entdeckt habe.

00:07:01: Ja, von... von... von... von... von...

00:07:06: von... von... von... von... von... von... von... von... von... von... Farrell Williams war zusammen als Denaptions mit Chad Hugo auch mit so Hundertfünfzigtausend US-Dollar dabei.

00:07:30: Ja, also man kann schon auch nur mit Beats ganz gutes Geld verdienen.

00:07:34: Primo Beats, klar, das war in den Neunzigern auch eine wichtige Nummer sozusagen, also DJ Premier.

00:07:42: Das war ja auch der, fand ich, neben Timberland der größte Trademark.

00:07:45: Also das hat man sofort erkannt, ne?

00:07:47: Absolut,

00:07:48: ja.

00:07:48: Bis heute finde ich das.

00:07:49: Das, wenn man sich so Gangsterplatten anhört.

00:07:52: Dieser Premiere bietet einfach so alles klar.

00:07:53: Jo, da ist er.

00:07:55: Also man weiß es sofort.

00:07:56: Was ich übrigens nach wie vor... Was ja auch so ein Ding auch geworden ist, auch im Deutschrap zum Beispiel, diese Producer-Tags.

00:08:05: Also, was weiß ich, Kitschkrieg piltert immer, glaube ich, direkt ein.

00:08:08: Dass wenn man so was hört, dass man direkt checkt, ja, okay.

00:08:11: Also dieses K-K-K-Kitschkrieg.

00:08:14: Und bei so Leuten wie Farewell Williams oder DJ Premiere, finde ich das so spektakulär, dass die... Einfach so ein Signature Sound für sich entworfen haben, dass sie nichts brauchen, außer den Beat und jeder weiß sofort, dass es ein Paul Williams oder ein DJ Premier Beat oder Timberland auch, ehrlich gesagt.

00:08:33: Ja, stimmt.

00:08:34: Bei Timberland hast du es halt meist an den Glocken oder Flöten erkannt.

00:08:37: Ja,

00:08:38: diesen verrücken Grooves, den du sofort so bockert zu tanzen ist.

00:08:41: Ja eben,

00:08:41: also es macht auf jeden Fall Spaß.

00:08:45: Darf ich jetzt was spielen?

00:08:47: Ja, bitte, sorry.

00:08:47: Ich freu mich total auf dein Song.

00:08:50: Ja, bitte.

00:08:51: Ich hab was aus Deutschland mitgebracht.

00:08:53: Und zwar von ... Samon Kawamura.

00:08:58: kommt aus heidelberg.

00:09:00: der ist so in diesem freundeskreis max herre kosmos groß geworden kann man nicht sagen.

00:09:05: also er hat auf jeden fall das max herre ich glaube es war hallo welt mit produziert und mir ist er aufgefallen.

00:09:12: also der hat asiatische wurzeln und er benutzt auch gerne so so ja so so thailändischen oder japanischen sing sang im hintergrund.

00:09:23: und ja in dem fall ich habe mitgebracht good morning Bangkok.

00:09:28: Ich war gerade in Bangkok und ich kann es mir sehr gut vorstellen, wie er auf die Idee gekommen ist, diesen Beat zu spielen.

00:09:33: Wir hören uns den jetzt mal an und danach reden wir drüber.

00:09:35: Nice.

00:09:35: Freut mich

00:09:36: drauf.

00:11:32: Das war Sam and Kava Mura und der Track, den wir eben gehört haben, der hieß Good Morning Bangkok und der ist von dem Zwei-Tausend-Zwölfe-Wachalbum.

00:11:42: Ich hoffe, ich spreche das so richtig aus.

00:11:43: Taima, Spur of the Moment, Part One und ja, ich, also, Kino, was sagst du dazu?

00:11:50: Ja, freu mich, also wirklich, war gerade, ich muss mich kurz sortieren, also ich bin noch ein bisschen gefährlich.

00:11:55: Ich kannte ihn aber als Produzent den Check nicht.

00:12:00: und ja, genau das, was ich total gerne mal tolles Sample richtig geil geflippt und irgendwie nicht so aufdringlich schön kratzig, doch sehr nice.

00:12:10: Total schönes Ding.

00:12:11: Wenn da jetzt nur jemand drüber rappen würde, das wäre auch was Feindes.

00:12:14: Ja, wir hatten es im Off gerade, dass man sich da schon ein paar Leute vorstellen kann.

00:12:18: Das ist so, ja.

00:12:18: Ja, stimmt.

00:12:20: Ja, du meinst Megalo, ich hatte OG Kimo im Hinterkopf.

00:12:24: Oh,

00:12:24: ja.

00:12:25: Das stimmt.

00:12:26: Macht schon Bock, wobei der auch manchmal was Kräftigeres braucht.

00:12:29: Aber könnte ich mir bei ihm auch vorstellen.

00:12:31: Voll, ja.

00:12:32: Ja, du bist wieder dran.

00:12:33: Was hast du noch dabei?

00:12:34: Ja, okay.

00:12:35: Also, ich versuch, mich kurz zu fassen.

00:12:37: Aber ich muss ein bisschen ausholen.

00:12:39: Ganz bisschen.

00:12:40: Das hast du.

00:12:42: Wurde diese Szene irgendwann im Laufe der letzten Jahre geflutet mit Schrott.

00:12:48: muss man einfach mal so sagen, es hat viel damit zu tun, dass diese Splice Libraries aufgekommen sind.

00:12:54: Es wurde immer einfacher, Beats zu machen und dann kam diese Lo-Fi-Wave mit diesen gigantischen Playlisten, wo plötzlich jeder Horst, sag ich mal, Geld verdienen oder das Geld gerochen hat und diese Playlisten nicht, die Welle wohl auch ein Stück weit mitgeritten, aber auf jeden Fall hat man irgendwann gedacht, mein Gott, ey, das kommt wirklich so viel Müll auf den Markt, das schockt überhaupt nicht mehr.

00:13:14: Und das habe ich mich ein bisschen distanziert.

00:13:17: Und dann bin ich aber auf einen holländischen Beat Producer gestoßen, der heißt Glimm Lip, der das irgendwie geil gemacht hat.

00:13:24: Also in diesem ganzen Schrott von Sample Libraries hat er mit ganz viel selbst eingespielten Instrumenten eine Platte gemacht, die mich total abgeholt hat und mich wieder aus ein bisschen zurückgebracht hat in diese Welt.

00:13:36: Und von diesem Album, also es gab natürlich auch ganz viele andere tolle Leute, die schöne Sachen gemacht haben, aber dieses Album ist mir irgendwie so reingespült und sehr... Ein prägsam gewesen.

00:13:47: Und zwar ist das der Song Glimm-Lip mit Jasper zusammen und Kookabona und der Song heißt Hidden Jams.

00:13:55: Und ich fühle ihn wie krass.

00:13:56: Geiler Speed.

00:13:57: Ich

00:13:57: bin sehr gespannt.

00:17:06: Das war Musik aus Holland.

00:17:08: Ganz entspannt, Glimm-Lip, Jasper und Kookabona mit ihrem Track Hidden Jams.

00:17:14: Und ja, was hast du mitgebracht, Keno?

00:17:18: Ich finde, habe ich sie eben schon mal gesagt, ich finde, es neigt dazu beim Beatmachen, dass das alles sehr generisch klingt und sehr schablonartig benutzt wird.

00:17:30: Und das wird dann durch Raps vielleicht verfeinert, wobei die ja auch so oft verfremdet sind, dass da auch jetzt nicht mehr viel menschliche Vocals zu erkennen sind, also bei diesem ganzen Cloudrap und so.

00:17:43: Ja, das gefällt mir.

00:17:44: aber, das ist an der Stufe, gefällt mir ganz gut.

00:17:48: Auf jeden Fall.

00:17:48: Ich finde auch, das hebt sich dann doch noch mal ein bisschen ab von dieser, wie hast du es gerade genannt?

00:17:54: Generischen,

00:17:54: generische Beats?

00:17:55: Ja, von diesem generischen Zeug, was da irgendwie quasi Beats to Study to mäßig gerade einkommt.

00:18:02: Ich will mich da gar nicht so krass drüber beschweren, aber ja, der ist schon wirklich viel austauschbarer Kram gerade im Umlauf.

00:18:09: Bin total gespannt, dass du als nächstes noch mitgebracht hast.

00:18:14: Ja, also bei Samon Kavamura warst du, hast du schon mal gehört, warst aber nicht ganz so intu.

00:18:20: Ich glaube, bei diesem Act, da bist du auf jeden Fall mit dabei.

00:18:25: Er lebt in Berlin, kommt aus Düsseldorf und ja, ist eigentlich der Star aus der europäischen Beat-Community.

00:18:33: Die Rede ist von, ja, Sufdellin.

00:18:36: Kennst du natürlich,

00:18:37: ne?

00:18:37: Ja, da brauch ich nicht viel zu sagen.

00:18:39: Krass.

00:18:39: Ja, und ich hab mich da auch gleich für den Hit entschieden, sozusagen, wenn man das so nennen darf.

00:18:45: Worst-case-Scenario hören wir jetzt.

00:18:48: Einfach mal, einfach mal reinhören jetzt.

00:18:51: Ja, das wirken das Ding.

00:19:54: Das eben, das war Musik aus Deutschland.

00:19:56: Wir haben hier eine Beatmaker Sendung.

00:19:59: Ihr hört Anker hier auf Ahoy.

00:20:01: Keno ist zu Gast.

00:20:02: Keno bastelt in seiner Freizeit bzw.

00:20:05: auch teilweise beruflich Beats, oder?

00:20:08: Ja, ja.

00:20:09: Also der Job und die Familie sozusagen.

00:20:12: Ernährt das nicht.

00:20:13: Ernährt das nicht.

00:20:14: Vor allem, da sind jetzt andere Dinge, die im Vordergrund stehen.

00:20:18: Aber ich mach das immer noch gerne.

00:20:20: Es hat auf jeden Fall einen großen Teil meines Lebens bestimmt.

00:20:23: Ja, ich find es ja auch immer wieder spaßig, mit diesen Drum-Patterns, Loop-Samples, alte Platten rauszukramen.

00:20:32: Für mich gehört das Knis dann immer mit dazu.

00:20:34: Und wenn das heutzutage auch oft einfach als ... wie so ein Insta-Filter drübergelegt wird.

00:20:39: Das hört man, finde ich, aber auch.

00:20:41: Aber das gehört für mich dazu.

00:20:44: Ich bin ja aufgewachsen mit dem Wu-Tang-Clan und so weiter, wo die ganzen Isaac-Haze-Samples drin hatten und so.

00:20:51: Das ist handgemachte Arbeit.

00:20:52: Das war früher, hat man ja vom platten Ding gesprochen.

00:20:56: Und das war natürlich noch mal eine ganz andere Nummer.

00:20:58: Also gerade wenn du live aufgelegt hast und Beats gemacht hast, musst du es ja einen riesen Koffer mitschleppen und bist jedes Wochenende auf Flohmerk noch umgelaufen, hast geguckt, was gibt's denn hier?

00:21:07: Und er hast dann so dich gefreut, dass du dann irgendwie so einen Schatz gekauft hast und die Leute, die das verkauft haben, so, ja, das ist irgendeine kamboschanische Rumba-Gruppe oder so.

00:21:20: Geil, damit mache ich jetzt hier was ganz Feines.

00:21:23: Und ja, deswegen lieben wir das so.

00:21:25: Also würde ich sagen, bei mir ist das so entstanden.

00:21:28: Also unbedingt, ich finde vor allem jetzt, also wir haben ja gerade diesen fantastischen Sof Daddy Beat gehört.

00:21:35: Also als ich das jetzt gerade noch mal gehört habe, habe ich mir vorgestellt, wie der sich wohl gefreut haben muss, als der dieses Sample gefunden hat und es geflippt hat, weil es so geil ist.

00:21:43: Und ich kenne dieses Gefühl halt auch, dass wenn man dieses eine Sample findet, diese Drei, vier, fünf Sekunden aus einem Song, wo man denkt, mein Gott, ey, das ist es jetzt.

00:21:52: Bisschen rumschrauben, bisschen Drums drüber und dann ist das einfach, ist das einfach geil und simpel.

00:21:57: und es ist trotzdem irgendwie, ja.

00:22:01: Sehr besonders, weil kein anderer hat diese Combat-Combatsch-Dingsplatte da gefunden auf dem Flohmarkt und dann stehst du da und freust dich ein Keks.

00:22:08: Also es ist ein sehr, mir ein sehr bekanntes Gefühl.

00:22:11: Sehr gut.

00:22:11: Und bei dem nächsten Song, was ist das für ein Gefühl, was da mit transportiert wird, um eine moderative Brücke zu schaffen?

00:22:19: Nicht schlecht.

00:22:20: Also, als nächstes, wir sprechen ja über Beatmaker und Beatmakerinnen und ich habe mich jetzt ein bisschen vom Hip-Hop verabschiedet.

00:22:28: für diesen Song.

00:22:29: Also nicht wirklich, aber irgendwie auch doch.

00:22:31: Also heutzutage ist ja auch alles Hip-Hop.

00:22:33: Und zwar habe ich mitgebracht Josi Miller, die für mich wirklich einer der spannendsten und tollsten und kreativsten Produzentinnen aktuell ist.

00:22:43: Tour DJ von Trettmann.

00:22:45: Tour

00:22:45: DJ von Trettmann.

00:22:46: Mittlerweile eben, das bringt sie gerade ihre erste Platte raus.

00:22:50: Über Grönland glaube ich.

00:22:52: Und da ist ein Song drauf, der heißt Run.

00:22:55: Es ist eine Single, die letzte Woche glaube ich rausgekommen ist.

00:22:57: Ja.

00:22:58: Und es ist eben jetzt kein klassischer Sample Beat, sondern einfach sehr elektronisch, aber auch toll produziert.

00:23:04: Ich finde es sehr detailverliebt und geschmackvoll.

00:23:08: Deswegen habe ich es mal mitgebracht.

00:23:09: Bin gespannt, was du sagst.

00:25:32: Das war wieder Musik aus Deutschland.

00:25:34: Wir bewegen uns hier doch sehr lokal gerade bei unseren Beat-Sendungen.

00:25:38: Aber wir können ja feststellen, es gibt hier viel Material.

00:25:43: Ja, ich habe mich auch gerade darüber nachgedacht, dass wir beide offenbar da unterwegs sind.

00:25:48: Aber es gibt ja auch wirklich viele gute deutsche Beatmaker-Innen, Produzentinnen und so weiter.

00:25:53: Und tatsächlich ist das auch... Wenn man sich mit Leuten aus der Welt unterhält über das Beatmaking, das Deutschland schon auch durchaus dafür bekannt ist, gute Beatmaker und Produzenten zu haben.

00:26:05: Ja, das eben nur zur Vollständigkeit war Josie Miller von ihrer aktuellen EP, die auch Run heißt, der Track Run.

00:26:14: War jetzt eine Nummer elektronischer, aber man spürt, dass da auch eine Idee für Beats dabei ist.

00:26:21: Da kommt es ja auch her ursprünglich.

00:26:25: Sie hat ja auch dann mit Kitschkrieg, glaube ich, auch ein bisschen noch zusammengearbeitet.

00:26:30: Meine ich bei ein, zwei Songs oder so.

00:26:33: Also dann mit dem Bruch mit Trettmann und Kitschkrieg.

00:26:36: Ja, Bruch nicht, aber dass sie nicht mehr zusammengearbeitet haben, ist sie dann auch weitergezogen.

00:26:41: Aber macht tolle Sachen, die Josi Miller.

00:26:44: Ja, total.

00:26:45: Bin auch sehr gespannt auf die Platte und ... Genau, ich glaube, das wird gut.

00:26:49: Ich hoffe, dass das alles sehr erfolgreich wird, ehrlich gesagt, weil solche Sachen brauchen wir gerade.

00:26:54: So ein bisschen außergewöhnlichere Dinge.

00:26:56: Richtig.

00:26:58: Ich trau mich jetzt mal über die Grenzen hinaus zu springen, und zwar dann wirklich direkt, eigentlich fast am weitesten weg.

00:27:06: Und zwar geht es nach Australien.

00:27:09: Und dort lebt und arbeitet der Halbphilippine, Halbmaori.

00:27:15: Taku.

00:27:16: Er hört auf den bürglichen Namen Ragn Matthews und Taku ist mir ja ein Begriff, weil ich das eigentlich fast jeden Tag höre diesen Song und der macht mir immer gute Laune und deswegen möchte ich dir und euch da draußen den natürlich nicht vorenthalten.

00:27:31: Der Track heißt Make You Wanna.

00:30:00: Das war aus Australien.

00:30:01: Taku aus dem Jahre.

00:30:04: Wir stellen fest, das war ein gutes Beatjahr.

00:30:05: Da hatten wir schon zwei, drei Sachen.

00:30:07: Ja, stimmt.

00:30:09: Ja, du, what you love, hieß das Ganze.

00:30:11: Und das machen wir hier auch.

00:30:12: Wir hören uns die besten Beats an, die uns so einfallen.

00:30:16: Taku, was sagst du dazu?

00:30:17: Ich find's wirklich richtig geil.

00:30:20: Du hast es ja gerade gemerkt, als wir den Song gehört haben.

00:30:22: Ich war quasi von einem ersten Beat an total begeistert.

00:30:25: Und er ist genau das, was ich liebe.

00:30:27: Tolles Sampling, schön, keine Ahnung, also ist einfach alles drinne, was ich mag.

00:30:33: Er hat auch häufiger mal seine ID drin, also diese Taku, Taku, das kommt am Anfang oft bei seinen Tracks.

00:30:39: Und ja, ich finde, da ist nochmal ein anderer Einfluss drin.

00:30:42: Ich hab zwischenzeitlich so einen minimalen Anflug an einer Erinnerung an DJ Premier bei seinen Beats, so ganz bisschen.

00:30:51: Ja, aber macht Bock, auch da wünschte ich mir... würde es noch eine Rap-Version geben, wo jemand drüber rappt.

00:30:57: Ja, das ist witzig.

00:30:58: Es gibt einfach so Beats, die funktionieren fantastisch so, wie sie sind.

00:31:02: Aber wenn man dann sich noch so einen Rapper darauf vorstellt, ist das auch... Aber da muss man vorsichtig sein.

00:31:09: Es gab auch schon viele Beats, die kaputt gemacht wurden von mittelmäßigen Rap-Parts.

00:31:13: Das ist richtig.

00:31:14: Also, ich finde andersrum habe ich es fast öfters, als ich denke, ne, Instrumental wäre eigentlich geiler.

00:31:18: Ja, ja.

00:31:20: In dem Fall... ist, glaube ich, beides gut.

00:31:22: Wahrscheinlich.

00:31:23: Ja, weil der Beat

00:31:23: so krass ist, dass man kann ihn quasi nicht kaputt machen.

00:31:26: Ja, das stimmt.

00:31:28: So, ich bin gespannt, was du wieder dabei hast.

00:31:31: Ja.

00:31:32: Also auf jeden Fall jetzt mal, glaube ich, in so'n, ich würde sagen, so'n No-Brainer.

00:31:36: Also, es ist nicht Jay Diller, aber es ist jemand, der, glaube ich, aktuell das sogenannte Game neu geprägt hat.

00:31:45: Und auf eine Art und Weise, wie das eigentlich witzig ist, weil der hat... irgendwie nichts, der hat das Rad nicht unbedingt neu erfunden, sondern eigentlich noch viel minimalistischer gemacht und zwar geht's um The Alchemist, der einfach in den letzten Jahren basically angefangen hat, die Drums rauszunehmen aus den Samples und einfach nur durch Virtuosis-Choppen und ganz einfache Loops fantastische Sachen gemacht hat, die ja genau wie gesagt eben nicht unbedingt das Rad neuer finden, aber auf eine Art so gemacht sind, dass sie irgendwie besonders sind.

00:32:18: Und dafür gesorgt haben, dass plötzlich jeder anfängt seine Beats ohne Drums zu produzieren und versucht diese Samples zu dicken, die auch Alchemist nutzt, dass aber eigentlich keiner so geil hinkriegt, wie er das macht.

00:32:31: Und ich habe mitgebracht, den Song E. Coley, der gemeinsam auf dem Album ist mit Earl Sweatshirt.

00:32:39: Also wieder mit Rap.

00:32:40: Aber genau, der bietet meiner Meinung nach absoluter Star in diesem Song.

00:32:44: Okay, wir blenden mal beim Hörn den Rap-Part aus.

00:32:48: Wobei der auch fantastisch

00:32:49: ist.

00:32:49: Ja, bei Erzweidschott.

00:32:51: Was erwartest du denn?

00:32:52: Natürlich ist er gut.

00:32:53: Aber ja, ab dafür.

00:33:03: My thoughts, dreams, plots and my schemes Ashes on my mind when I toss in my sleep My heart like my pen.

00:33:21: when I jotten it bleed My cart full of sin.

00:33:25: when I shopp as a spree I got some new leaves.

00:33:28: I'm like,

00:33:29: what's the word with you sir?

00:33:31: You just moss on the tree.

00:33:33: I'm not concerned with you.

00:33:35: I'll lead a curve.

00:33:36: when I'm crossing

00:33:36: the street I'm watchin' out for the mark of the beast The badge on the policeman Black carp.

00:33:43: in the past I have found some Another half ounce of my fleece And on the count of this go ahead and count me out of this.

00:33:51: I'm out with the breeze.

00:33:52: I'm dodging county, it's a thousand

00:33:54: degrees It's back alley.

00:33:56: shit, my nigga

00:33:58: Look, my

00:33:59: eyes wide open, I'm sleepy, I'm on the highway.

00:34:02: Paul Giamatti, a nigger was sittin' sideways.

00:34:06: A bubble in

00:34:07: a scully when traveling through the tri-state.

00:34:10: In trouble, play the gun here, clapping and make my mind race back and forth.

00:34:14: I place forth, keep your torch, got your morsels on my plate.

00:34:20: Motherfucker, I wasn't born, mama snatched me off the motherfucking stock on a Friday.

00:34:26: Wenn ihr das hört, könnt ihr die ganze Konversation über zwei Barschen und Songs machen.

00:34:32: Das war The Alchemist, zusammen mit Earl Swechert und E. Coley.

00:34:33: Das ist gar nicht so alt das Album, ne?

00:34:35: Ich glaub, das ist von, ja, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im

00:34:39: Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im

00:35:17: Jahr, im

00:35:19: Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Und dieser Sing-Sang geht einfach direkt rein und du bist sofort so, wie, wie, ja, also, High on drugs sofort im Kopf, oder?

00:35:32: Hey, total, und so ist es simpel, oder?

00:35:34: Also, das ist wirklich krass.

00:35:36: Also, ich meine, Erz, man würde ja von außen denken, was hat er da gemacht?

00:35:40: Irgendwie so ein Loop zusammengeschnitten, das kann ja nicht so schwer sein, aber wie das oft so ist in der Kunst, manchmal liegt es irgendwie im Detail der Zauber.

00:35:50: Mhm.

00:35:50: Ähm, ich habe jetzt mitgebracht aus UK, war noch gar nicht mit dabei.

00:35:55: So sollte aber auch mal stattfinden.

00:35:58: Äh, die Rede ist von, ich glaube, heißt Jiest.

00:36:00: Kommt aus der Grafschaft Kent.

00:36:02: Ähm, ist auch schon, ist so alt wie ich.

00:36:04: Hu, dann im gleichen Tag wie ich Geburtstag.

00:36:06: Ähm, also, ich glaube, der Track, äh, spricht für sich.

00:36:11: Wir hören jetzt mal rein, das ist Jiest mit

00:36:14: Blue Bells.

00:37:52: Das war Jiest aus UK.

00:37:54: Ähm.

00:37:55: Ja, einer der Beat-Produzenten, die machen auch schon, also ich glaube, der macht's schon seit so zwanzig Jahren Beats.

00:38:02: Man erkennt die Herkunft so.

00:38:04: Er interessiert sich für Soul-Samples.

00:38:06: Er pitscht gerne runter.

00:38:08: Heißt das runter Pitschen?

00:38:09: Hoch.

00:38:10: Hoch Pitschen.

00:38:10: Hoch Pitschen, stimmt, genau.

00:38:13: Macht's ne Spur langsamer, aber ja, was sagst du dazu?

00:38:18: Ja, auf die Gefahren, dass ich mich wiederhole, aber auch das, ich kannte den nicht, was mir übrigens total Spaß macht.

00:38:24: Die ganze Zeit, weil man denkt ja immer, man kennt sich irgendwie aus und es gibt irgendwie viele Sachen, die man kennt, aber die Sachen, die du hier mir präsentierst, also Tarko jetzt und diesen Künstler kenn ich nicht, aber werde ich wieder hören.

00:38:36: Finde es total gut, der trifft meinen Geschmack zu hundert Prozent.

00:38:39: und ich mag dieses hochgepitchte Sample-Duck, das kann ich, ich kann mich da nicht dran satt hören.

00:38:46: Ich würde das auch immer geil.

00:38:48: Du meinst ja eben, du hast was Ähnliches dabei.

00:38:50: Vielleicht schließen wir direkt an.

00:38:51: Ja, voll, gerne, und zwar.

00:38:53: Es erinnert mich so ein bisschen in der Art und Weise, wie das Sample funktioniert.

00:38:57: Und zwar habe ich was von Blue and Exile mitgebracht.

00:38:59: Ich weiß nicht, das wird dir was sagen.

00:39:01: Ja.

00:39:02: Und alles, was du aus dieser, aus dieser Bubble kommt, auch mit Fashion zusammen.

00:39:06: und ja, da die haben, also Blue and Exile haben zusammen ein Album gemacht.

00:39:11: Ich komme ehrlich gesagt nicht auf den Namen, das werden wir gleich nachreichen.

00:39:13: Aber das Intro, habe ich mitgebracht eher so, also ich wund jeden Song auf dem Album fantastisch, aber das Intro ist eben instrumental.

00:39:21: Und finde ich total repräsentativ für den Style.

00:39:24: Das Ding heißt Letter.

00:40:06: Ja,

00:40:57: das erinnert an so ein, ich weiß nicht, gerade noch schwarz-weiß, fast schon Farbfilm.

00:41:01: Und dann, wie so Weihnachten ist oder so.

00:41:04: Irgendwie, also so war, das ist in meinem Kopf entstanden dazu.

00:41:08: Ja, ja, kann ich auch nur unterschreiben.

00:41:10: Es wird sich, glaube ich, eine ähnliche Gedanken auch mal über diesen, ja, irgendwie so ganz alte Platten, die sie da ausgraben und zempeln.

00:41:16: Das Knistern ist ja auch ...

00:41:18: Das ist überlaut.

00:41:20: Wir haben das über Kopfhörer.

00:41:20: Ich weiß nicht, ob ihr das an den Radio-Empfangsgeräten auch so wahrnehmt.

00:41:24: Aber ja, es war schon sehr laut.

00:41:26: Supergeil aber.

00:41:27: Absolut.

00:41:30: Du kennst ja die Band Blumgarten, ne?

00:41:33: Ja.

00:41:33: Die Stimme ist wie...

00:41:34: Oh.

00:41:34: Man

00:41:35: hat ja auch so eine hohe Stimme.

00:41:37: Das ist schon witzig, aber bei ihm gehört das halt dazu, dass er nicht hochgepitscht.

00:41:40: Stimmt.

00:41:41: Ja, genau.

00:41:42: Stimmt.

00:41:42: Einfach er hat so eine hochgepitschte Soul-Stimme.

00:41:46: Herrlich.

00:41:46: Aus Sicht heraus, auch nice.

00:41:48: Ich

00:41:48: hab ein Klassiker mitgebracht.

00:41:51: Und zwar hat sich an diesem Beat... Hör, haben sich schon ziemlich viele Leute bedient.

00:41:56: Ich mach den jetzt einfach mal an, wir hören den und danach sprechen wir drüber und viele von euch werden direkt wissen, ah, das kenne ich doch, das kenne ich doch.

00:42:05: Ich sage mal, na doch, ich den Namen kann ich natürlich sagen, es ist Fella Warn und Jailbait.

00:44:38: Das eben, das war Fella Warn mit Jailbait.

00:44:41: Kennt ihr vielleicht aus dem Song Adam & Eve von NAS, dem King of New York?

00:44:46: Also für mich zumindest.

00:44:47: Ja.

00:44:48: Ich weiß nicht, wie es dir geht, ob du da eher auf JC's Seite bist, aber für mich ist... der Nasir der Größe von dort.

00:44:55: Aber das müssen wir an anderer Stelle besprechen.

00:44:58: Wir müssen jetzt hier leider den Sack zu machen, wie man im Fußball sagt.

00:45:02: Aber wir haben jeder noch einen Song, den wir dropen können hier.

00:45:09: Wenn man meinen Spotify anguckt, auch wenn ich da lange nicht mehr sein möchte, aber leider bin ich immer noch da, dann wird ein Künstler immer wieder mir hochgespült, weil ich den wohl sehr oft höre.

00:45:19: Und die Rede bei mir ist von One Two.

00:45:22: Und das soll mein Abschlusssong sein.

00:45:26: Cliffs of Moher heißt der Track.

00:45:28: Und bei dir, Keno?

00:45:30: Ja, also erst mal freu ich mich total, dass du den mitgebracht hast, weil ich hab ja in Köln studiert und so jemand wie ... Nee.

00:45:37: Mein Gott, jetzt hab ich gerade in meinem Kopf, one, two, und twid one miteinander verwechselt.

00:45:41: Das ist Ununterschied.

00:45:42: Aber one, two, auch total, also ... König des Low-Fies ohne Zweifel.

00:45:47: Ich habe mitgebracht, eine Hamburger Produzentin, die ich total spannend finde, weil ich finde, dass sie Dinge besonders und anders macht in dieser Zeit, die gerade mit einem Rapper namens Yang Ulrich zusammen ein Album macht.

00:45:59: Die Rede ist von der Produzentin J to the K. Der Song heißt Mein Abi und ist aus dem Album, das der jetzt demnächst erscheinen wird, glaube ich.

00:46:07: Ja, Geno, vielen Dank, dass du da warst.

00:46:09: Ähm, ihr da draußen macht's gut.

00:46:11: Jetzt folgt hier die Mini-Bar.

00:46:12: Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende.

00:46:13: Ich hoffe, wir haben euch mit den Beats schön reingetragen.

00:46:17: Nächste Woche gibt's wieder ne Anker-Sendung.

00:46:20: Mal schauen, was da Thema wird.

00:46:50: Ciao.

00:47:53: Anker lichten.

00:47:56: Texte dichten.

00:47:58: Anker.

00:47:59: Die Sendung mit dem Reim.

00:48:01: Bei Ahoj.

00:48:03: Gutes Radio

00:48:04: für gute Leute.

00:48:08: Das Wetter ist so abparulandänzen.

00:48:11: Die Sonne blende, trägt die Kappe wie ein Gangster.

00:48:14: Der Happenhasch wird weich wie Wachsen in meinen Händen.

00:48:17: Kein Urlaub im Hotelpakt sieben Sachen und gekänten.

00:48:21: meide die Innenstadt, wie Blick und Tag mit Ortenzütern.

00:48:24: noch ist ein Schicht im Schacht und Mitternacht wird vorgeblüht.

00:48:27: Rudies pressen, hasch ich, press' mir frischen Saft für morgen früh.

00:48:30: für immer.

00:48:31: Hippie, Hass, Tanz, Splitter, nackt zu Psytrance.

00:48:34: ich häng' in Viertel, abkippelig, schnapps in Kneipan

00:48:37: Fick' Schikimiki, klappst die Villa für die Reichen, es ist so heiß ich halb die Füße ins Gewässer.

00:48:43: Drei Kugeln Eis,

00:48:44: ja dieser Frühling schmeckt so lecker.

00:48:46: Mir war lange kalt, aber ich fühle mich wieder besser.

00:48:49: Der Süden ist jetzt weit schick, schon größer an das Wetter, ja.

00:48:53: Man wird keine Kohle, aber aber trotzdem spendig, was für Arme hab ich.

00:49:18: Ich hab kein Fenster, bin auf Frennrad, du erkennst mich nicht so fad, wir hab

00:49:21: kein Stehenhof, meine Lenkrad auf dem Lenker sitzt, mein

00:49:24: Abi.

00:49:24: Letzten Monate, wann hat ich hab gewartet, bis es war, wird keine Kohle aber Arbeit, trotzdem spend ich.

00:49:30: was für Arme.

00:49:31: Ich hab kein Fenster, bin auf Frennrad, du erkennst mich nicht so fad, wir hab

00:49:34: kein Stehenhof, meine Lenkrad auf dem Lenker sitzt, mein Abi.

00:49:37: Setzt mein Abi.

00:49:50: Zwei Kugeln

00:49:50: Engelblauen Waffe durch die Waffen, freie Zone,

00:49:53: zieht den Bonk, Sniper, Groschen ab mit Wasser, spritzt die Tolle, sich verkreist ich Kilometer.

00:49:58: Brea, Bagger, Seempfohn, Lebensmorte heute, Jola, wir sollen allkern, bis wir tot sind, ich genieße gut, es geht um Pumpe, Matta, Fixe, Mondlicht, den schon

00:50:06: wieder umgezogen kennt, den hasst du ohne Wohne, sitzt du ex unter Palmos, Plastik, ich im Schatten wie Ganoven, meine

00:50:13: Lunge pfeift vom Wasch, ich geb den Schnapsen die Melone,

00:50:16: ich liege auf der Wiese, Bastel, Gänse, Blümchen, Ketten,

00:50:19: Hält im Ball Horaster das kein Battle.

00:50:22: Ich hab Flecken auf der Jeansaddi Das Trainer nenn es Fashion.

00:50:25: Deine Buddies gehen nicht duschen haben Brats und tragen Schleppchen Putzen im Besand der Ecke.

00:50:30: Ich hab

00:50:30: länger nix gegessen.

00:50:31: Ja, der Löhner dribt wie Outlines an den Händen Kleben Restefock,

00:50:35: der Bulle will den Ausweis

00:50:36: Und mein Handy halt die Fresse.

00:50:38: Der Sack schüllt wieder auf, als wir in Wände

00:50:40: sprühen fetteln.

00:50:41: Wir gehören uns einer, außer von dem Stress Machen, Action.

00:50:44: Ich war

00:50:45: eben noch auf sieben, jetzt aufklaut mein durch die Decke.

00:50:48: Sie nehmen uns was wir lieben, aber nennen uns dann Verbrecher.

00:50:51: Meine Fans stehen für mich, schmieren deine Fans, komm mit dem Tesla.

00:50:54: Fuck, fuck, fuck, fuck, fuck.

00:51:12: Die letzten Monate, wann hat ich abgewartet, bis es warm wird?

00:51:16: Keine Kohle, aber Arbeit, trotzdem spend ich, was für Arme hab?

00:51:20: Kein Fenster, bin auf Frennrad, du erkennst mich nicht im Fahrtwerb.

00:51:23: Ich stehe auf meinem Lenkrad, auf dem Lenker sitzt mein Abi.

00:51:26: Das

00:51:53: war Die Hip-Hop-Sendung

00:51:55: auf.

00:51:55: Ahoj schaltet auch nächste Woche wieder

00:51:57: ein.

00:51:58: Immer freitags ab siebzehn Uhr.

00:52:00: Eine Stunde voll Hip-Hop, Rap und allem was dazugehört.

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